Westernriding - American Horsemanship

....ist der Umgang und das Wissen aus den Überlieferungen des ersten Reitervolkes, der Natives, Amerikas.....

Jahrzehntelanges Leben mit dem Pferd, erweiterte das Wissen der Natives so, dass eine ganz andere Umgangsform zwischen Mensch und Pferd geschaffen wurde.

American Horsemanship gehört zur Kategorie Natural - Horsemanship, jedoch wird hier noch verstärkter auf die Lebensweise des Pferdes eingegangen.

Beim Westernreiten in American Horsemanship wird mit so wenig Druck wie möglich trainiert.

Das Pferd wird während der Ausbildung immer feiner in der Hilfegebung. Am Ende des Ausbildungszieles kann das Pferd locker am Bosal oder Sidepull, sowie durch minimalen Einsatz der Hilfen geritten werden.

Es wird darauf geachtet, dass sich das Pferd vom ersten Moment an selbst trägt und in seinen Bewegungen nicht eingegrenz wird. Bewegung wie indirekte/direkte Biegungen können so übergangslos gewechselt werden.
Das Pferd läuft somit über das Genick und wird beweglich im Hals.

Die Pferde werden viel im Gelände geritten, da die Pferde dort keine Anlehnung finden und so besser die Hilfen annehmen. Korrektur findet in der Halle oder auf dem Platz statt. Die Pferde laufen so viel gelassener und entspannter . . . so wie in freier Natur.

Bei Aufenthalten in den USA (Südwesten) lernte ich dieses bei der Rancharbeit sowie bei den verschiedenen Natives kennen.
Das Pferd - ein Freund und Partner und kein Gegenstand !

Es braucht viel Zeit und Verständnis, ein Pferd so zu verstehen, dass wir es verstanden haben. Gewalt oder Unmut kann nicht die Sprache sein, mit der wir umgehen sollten.

Pferde geben verschiedene Zeichen, diese müssen nur verstanden werden.